Wie wir aufnehmen und messen
Hinter Sonora passieren zwei Arten von Arbeit: den Klang machen, und messen, wie Menschen darauf reagieren. Beides gehört dokumentiert.
Aufnahme
Jede Klanglandschaft beginnt als Aufnahme eines echten Ortes, gemacht mit einem Soundfield-Ambisonic-Mikrofon — vier Kapseln, die das vollständige dreidimensionale Schallfeld erfassen statt einer Stereo-Scheibe davon. Das ist es, was einer Aufnahme auf Kopfhörern ihr Raumgefühl erhält.
Die Takes sind bewusst lang. Eine Schleife, die man erkennt, ist eine Schleife, die einen weckt — also laufen die Aufnahmen lang genug und sind sorgfältig genug geschnitten, dass kein Wiederholungspunkt zu finden ist. Nichts in der Bibliothek ist synthetisiert, nichts von KI generiert; wenn du Regen hörst, ist er irgendwo gefallen.
Messung
Die Forschungsseite arbeitet mit Wiedergabedaten: welche Klänge Menschen kombinieren, auf welchen Pegeln, und ob sie über Monate zurückkehren. Für die Studie am Forum Acusticum 2026 hiess das: zwölf Monate Daten von 77'408 Nutzern, akustisch charakterisiert (Pegel, spektrale Balance und die üblichen psychoakustischen Kennwerte nach ISO 532-1) und auf zurückgehaltenen Daten mit dem Rückkehrverhalten in Beziehung gesetzt.
Wiedergabeverhalten ist ein Näherungswert für Präferenz, keine Schlafmessung — die ehrliche Grenze dieser Methode, und sie steht auf jeder Studienseite.
Privatsphäre
Hördaten werden vor der Analyse anonymisiert und aggregiert untersucht. Die Forschung fragt, wie Menschen im Allgemeinen auf Klang reagieren; wer du bist, spielt dafür keine Rolle — und das Mikrofon deines Geräts kommt darin nicht vor.